Der Hund von Treblinka

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22,50 € Preis Breite: 13 cm
Länge: 21 cm
Hersteller: SALON LiteraturVERLAGSALON LiteraturVERLAG

Das Bild des Hundes im Schreibzimmer der riesigen Villa ist die Antwort auf alle Fragen. Frieder Fried begreift. Er begreift, warum seine Mutter nie mehr zurückgekehrt ist. Warum sein Vater im Lager Treblinka so unnötig hatte sterben müssen. Warum in seinem Leben scheinbar zufällige Ereignisse geschahen, die dennoch nie zufällig waren - und warum seine Suche nach den Antworten auf diese Ungereimtheiten nie zum Ziel führten. Denn der Hund von Treblinka ist der letzte Verknüpfungspunkt einer schrecklichen Wahrheit.

Vordergründig erzählt der Roman die Geschichte einer Frau in einer rheinischen Kleinstadt. Durch ihre Engagiertheit als begeisterte Führerin im Bund Deutscher Mädel und beim Reichsarbeitsdienst, aber auch aufgrund besonderer Veranlagung wird sie zu einer ungewöhnlich harten Persönlichkeit. Sie vermännlicht immer mehr und entwickelt gleichzeitig das Bedürfnis, über das männliche Prinzip zu triumphieren. Durch einen Akt unglaublicher Gemeinheit zerstört sie nicht nur die gutbürgerliche Familienidylle, sondern auch das Leben ihres Sohnes. Dass sie am Ende einen Sieg davonträgt, der niemandem mehr nützt, ist ihre persönliche Tragik.

So sehr es uns bei großen Untaten zu den Tätern hinzieht, in "Der Hund von Treblinka" steht das Opfer im Mittelpunkt. Wie der Sohn Soll und Haben seines Lebens aufrechnet, das macht dieses weitgehend authentische Buch zu einem Zeitgemälde westdeutscher Verhältnisse vom Zweiten Weltkrieg bis zum Ende des 20. Jahrhunderts.

Portrait Laufenberg

Autor: Walter Laufenberg

Titel: Der Hund von Treblinka
Autor: Walter Laufenberg
ISBN/EAN: 9783939321163
Seitenzahl: 307
Format: 21 x 13 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Sprache: Deutsch

Rezensionen

icon pdf 2008-06 Mannheimer Morgen
"Mit “Der Hund von Treblinka” ist Walter Laufenberg, dessen Buchveröffentlichungen vom Zeitroman und satirischen Lexikon über den Thriller bis hin zum historischen Roman reichen, darunter zuletzt “Die Frauen des Malers” (2007), “Hotel Pfälzer Hof” (2006) oder “Stolz und Sturm” (2005), ein spannend erzähltes Familienepos gelungen, das man so schnell nicht aus der Hand legt."

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