Nicht durch Feindes- oder Mörderhand kam er zu Tode, sondern durch die Überdosis eines Medikaments, das von jetzt auf gleich seine Handlungsfähigkeit wiederherstellen sollte. Doch so war er, der römisch-deutsche Kaiser Otto II.: Wie eine Kerze, die an beiden Ende brannte...

Als Sohn Ottos des Großen hat er ein Imperium geerbt, aber noch keine Eroberungen gemacht. Für einen mittelalterlichen Herrscher ist das ein schwerer Stilfehler. Ein Feind muss her und wird gefunden – in den muslimischen Sarazenen, die von Sizilien aus den Süden Italiens attackieren. Der Versuch, sie mit dem größten Aufgebot an Panzerreitern, das das Reich je in den Kampf schickte, für immer auszuschalten, gerät jedoch zur Katastrophe. Leichtsinn, Verrat und auch das Klima machen dem ungestümen jungen Kaiser einen Strich durch die Rechnung.

Otto wäre nicht der, der er ist, ließe er sich davon entmutigen. Als er in den Vorbereitungen zu einem Revanchefeldzug steckt, kommt ihm eine Malariainfektion in die Quere. Den Entschluss, seine Heilung in die eigenen Hände zu nehmen, bezahlt er mit dem Leben. Als er an einem Dezembertag des Jahres 983 stirbt, ist er erst achtundzwanzig.

Italiens Bevölkerung blieb Otto II. trotz seines Scheiterns als Der bleiche Tod der Sarazenen in Erinnerung. Der gleichnamige Roman, strikt den Quellen verpflichtet, schildert den Verlauf dieses ungewöhnlichen Feldzugs als historischen Politthriller.


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